Karl Hagenauer 1898-1956
Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Josef Hoffmann und Oskar Strnad und erwarb das Architekten-Diplom. Leistete von 1917-1919 Militärdienst. Ab 1919 arbeitete er als Architekt in der Werkstätte seines Vaters. Es entstanden zahlreiche Arbeiten in Silber, Messing, Kupfer, Email, Elfenbein, Stein und Holz, die den Einfluß von Josef Hoffmann und der Wiener Werkstätte verraten. Führte nach dem Tode seines Vaters 1928 mit seinen Geschwistern Grete und Franz die Firma weiter und erweiterte sie um eine Tischlerei und Verkaufsfilialen in Wien und Salzburg. War bemüht, in seinen Verkaufslokalen neben den eigenen Arbeiten nur die beste Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände des Auslands zu zeigen. Seine Arbeiten für die Triennale in Mailand wurden zweimal mit Goldmedaillen ausgezeichnet. War Vorstandsmitglied des Österreichischen Werkbundes und der Österreichischen Werkstätten in Wien.